Aus der Geschichte der Gemeinde Achterwehr

Luftbild von Achterwehr, Quelle: Frank Nehmitz

Die Gemeinde Achterwehr mit dem Ortsteil Schönwohld und den Gütern Marutendorf und Hohenschulen liegt westlich vor den Türen der Landeshauptstadt Kiel. Sie ist mit einer Gesamtfläche von 1.936 ha die zweitgrößte Gemeinde im Bereich des Amtes Achterwehr und Sitz der Amtsverwaltung. Große Teile des Gemeindegebietes liegen in einem Landschaftsschutzgebiet bzw. Naturschutzgebiet und gehören zum Naturpark Westensee.


Das erste Mal wurde die Gemeinde 1375 im Urkundenbuch der Stadt Lübeck erwähnt. Ihr Ortsname setzt sich aus den begriffen "Achtern" und "Wehr" zusammen. Diese Begriffe stammen aus der plattdeutschen Sprache und haben folgende Bedeutung. "Hinter dem Wehr".

Das Wappen der Gemeinde hat nachfolgende Symbolik: Die Wellen geteilt durch das Wehr, beziehen sich auf die Eider. Die Lilien stammen aus dem Wappen der Familie Schwabe.

Die Struktut der Gemeinde hat sich nach dem zweiten Weltkrieg von einem Bauerndorf zu einer Kieler Umlandgemeinde entwickelt. Zur Zeit sind mit dem Gut Marutendorf, welches sich auf die Produktion von Bioprodukten spezialisiert hat, und dem Gut Hohenschulen, welches ein Versuchsgut der Universität Kiel ist, nur noch zwei landwirtschaftliche Betriebe vorhanden.

Zur Förderung des dörflichen Lebens tragen die Gastronomie, die Freiwillige Feuerwehr, die Kindergarten, die Grundschule sowie weitere Vereine und Verbände bei. Für sportliche Betätigung stehen zwei kleinere Sportplätze und eine öffentliche Badestelle am Ahrensee zur Verfügung.